Konzentrationstraining für Kinder: Diese Möglichkeiten gibt es

by cleverly Pädagogik-Team
Schülerin sitzt konzentriert und zufrieden am Schreibtisch, sie lächelt, während sie schreibt. Vor ihr ein Laptop für das Online-Konzentrationstraining, eine Tasse, Kopfhörer und Bücher. Sie sitzt in einem hellen, freundlichen Raum.

Lena stöhnt, lässt den Kopf auf die Hände sinken und dreht nervös ihren Stift zwischen den Fingern. Immer wieder rutscht sie vom Stuhl, schlägt die Beine übereinander, schaut zur Uhr, zum Fenster, zum Hund, der vorbeiläuft. Die Matheaufgaben bleiben ungelöst vor ihr liegen. Eigentlich wollte sie schnell fertig sein, doch die Gedanken schweifen immer wieder ab. Hausaufgaben ziehen sich über Stunden. Du hast liebevoll erinnert, kleine Pausen eingeplant, feste Zeitpläne ausprobiert. Trotzdem scheint an einer Sache dranzubleiben eine Riesenhürde zu sein. Vielleicht hast du schon von Konzentrationstrainings wie dem „Marburger Modell“ gehört. Dort lernen Kinder in kleinen Schritten, sich selbst anzuleiten. Struktur hilft vielen Kindern, den roten Faden zu behalten.

In diesem Artikel geben wir dir einen Überblick über verschiedene Konzentrationstrainings, bewährte Apps, Online-Angebote und allgemeine Übungen. Erfahre, was deinem Kind beim Lernen helfen kann.

Was ist Konzentrationstraining und für wen eignet es sich?

Konzentrationstraining bedeutet, dein Kind lernt in kleinen, gut dosierten Übungen, sich besser zu fokussieren. Es richtet sich an Nachwuchs, der Schwierigkeiten hat, längere Zeit ruhig und aufmerksam zu bleiben. Vielleicht ist dein Sprößling oft abgelenkt, nervös oder schnell frustriert bei Aufgaben, die Geduld erfordern. Genau hier setzt ein gutes Konzentrationstraining an: Es stärkt die Aufmerksamkeit, aber auch Selbstvertrauen und innere Ruhe.

Konzentrationstraining für Kinder: Welche Angebote gibt es?

Konzentration lässt sich auf verschiedene Weise trainieren. Du kannst dein Kind dabei mit einfachen Impulsen stärken. Hier einige spezialisierte Konzentrationstrainings:

Marburger Konzentrationstraining (MKT)

Das Marburger Konzentrationstraining (MKT), auch „Marburger Modell“ genannt, zielt darauf ab, Kinder spielerisch und strukturiert zu mehr Aufmerksamkeit und innerer Ordnung zu führen. Entwickelt aus der Ergotherapie, kombiniert es klare Abläufe mit Übungen, die das Dranbleiben erleichtern.

Ein Herzstück des MKT ist die Selbstinstruktion: Kinder lernen, sich bei Aufgaben aktiv selbst anzuleiten. Sie sprechen sich durch jeden Schritt: „Was muss ich jetzt tun? Ich lese die Aufgabe. Jetzt löse ich sie Schritt für Schritt.“ Auf diese Weise behalten sie den Überblick und lassen sich weniger leicht ablenken.

Das Training setzt auf abwechslungsreiche Einheiten: Konzentrationsphasen wechseln sich mit Entspannungsmomenten ab, Gruppenspiele bringen Dynamik, kleine Belohnungen bestärken die Anstrengung. Kinder erleben so, dass Konzentration kein Krampf sein muss, sondern auch Freude machen kann.

Vor allem Lehrkräfte sowie psychologische, lerntherapeutische und Ergotherapie-Praxen setzen das Marburger Modell ein. Für zuhause ist es weniger geeignet. Es ist ein Training, das vor Ort angeboten wird. Das bedeutet, Eltern sind weniger flexibel.

Attentioner Konzentrationstraining

Eine weitere Möglichkeit ist das Attentioner Konzentrationstraining. Es richtet sich vor allem an Kinder, die sich leicht ablenken lassen. Hier trainieren sie gezielt die Fähigkeit, trotz Störungen bei der Sache zu bleiben.

In kleinen Gruppen üben die Teilnehmer mit sogenannten „Störquellen“: Während einer Aufgabe gibt es bewusste Ablenkungen wie Rufe, Geräusche, plötzliches Licht. Kinder lernen, diese Reize auszublenden. Das Training ist anspruchsvoll. Es eignet sich besonders für Kinder im Grundschulalter, bei denen gezielt das Aufmerksamkeitsmanagement verbessert werden soll.

Auch das Attentioner Konzentrationstraining wird vor allem von Lehrkräften und therapeutische Praxen eingesetzt. Es ist ein Gruppenprogramm für Schulkinder und Jugendliche bis 14 Jahre. Das Training wird oft eingesetzt bei Kindern mit Lernschwierigkeiten, ADHS oder Aufmerksamkeitsproblemen. Das Gruppentraining eignet sich besonders für die Arbeit in Förderkursen, Beratungsstellen, Kliniken und Ergotherapie- und Psychotherapiepraxen. Das heißt, auch hier sind Eltern und Kinder vor Ort eingebunden und nicht so flexibel.

Konzentrations-Apps und Online-Programme

Bewusst und gezielt eingesetzt, können digitale Medien die Konzentration fördern. Es gibt Apps und Online-Plattformen, die Kindern helfen, spielerisch Aufmerksamkeit und Gedächtnis zu trainieren.

  • NeuroNation bietet Gehirntraining mit kurzen, spielerischen Übungen. Hier geht es darum, Gedächtnis, Aufmerksamkeit und logisches Denken zu verbessern. Die Aufgaben werden mit der Zeit anspruchsvoller, bleiben aber motivierend.
  • Lumosity arbeitet ebenfalls mit Spielen, die das Gehirn trainieren. Neben Aufmerksamkeit werden auch Problemlösungsfähigkeiten und Flexibilität gefördert. Die App richtet sich an Kinder und Erwachsene, ist aber eher für ältere Nutzer:innen gestaltet.
  • Thinkrolls ist eine App speziell für Kinder. Mit Logikrätseln, kleinen physikalischen Herausforderungen und Knobelaufgaben trainieren Kinder spielerisch Konzentration, Geduld und kreatives Denken.
  • Scoyo ist eine Lernplattform für Grundschulkinder. Schulische Inhalte wie Mathe oder Deutsch werden hier in kleine Abenteuer und spielerische Übungen verpackt, die das Lernen abwechslungsreicher und motivierender machen.
  • Antolin konzentriert sich auf das Lesen. Antolin kennt dein Nachwuchs bestimmt schon aus der Schule. Kinder beantworten Quizfragen zu Büchern, die sie gelesen haben, und sammeln Punkte. So wird Lesemotivation gestärkt und gleichzeitig das Textverständnis trainiert.

Wichtig zu wissen: Diese digitalen Angebote sind Ergänzungen, aber sie ersetzen kein persönliches Lerncoaching und Lernmentoring. Während Apps und Plattformen gerne Spielspaß, Knobeln oder schulisches Üben fördern, setzen wir bei cleverly auf individuelle Begleitung. Denn oft liegt ein Konzentrationsmangel nicht an der fehlenden Übung, sondern an anderen, tiefer liegenden Faktoren, wie geringes Selbstwertgefühl, Überforderung, Reizüberflutung, Schwierigkeiten in der Klasse und ähnliches.

Probiert die Apps gemeinsam aus, damit dein Kind nicht überfordert ist. Manche Apps und Trainings bieten eine kostenlose Basisversion oder einen Testzeitraum an. So lässt sich sehen, was deinem Kind am besten gefällt.

Legt Zeiten fest und achtet auf die Balance zwischen Bildschirm und Bewegung.

Was bei den Apps schwierig ist: Kinder müssen dranbleiben. Regelmäßig zu üben ist wichtig, sonst lässt die Konzentration wieder nach. Die Eigenmotivation lässt bei Apps oft nach einiger Zeit nach. Daher erinnert und begleitet euren Nachwuchs dabei.

Bücher, mit Übungen und Tipps zu Konzentrationstraining

Bücher sind eine wunderbare Unterstützung, um zu Hause an der Konzentration zu arbeiten. Sie liefern praktische Übungen, Spiele und Tipps, die leicht in den Alltag integriert werden können. Hier ein paar Literatur-Vorschläge:

 „Konzentrationstraining für Grundschulkinder“ von Antja Neumann 
Dieses Buch richtet sich gezielt an Kinder im Grundschulalter. Es enthält viele kleine Einheiten, die Aufmerksamkeit, Geduld und Ausdauer fördern. Dafür gibt es Rätsel, Bewegungsspiele oder Aufgaben zum genauen Hinsehen. Eltern können die Übungen ohne Vorbereitung einsetzen, für einen leichten Einsatz im Alltag. Die Spiele machen Spaß und lassen sich auch in kurzen Pausen oder zwischendurch einbauen. 

„Konzentrationstraining für Kinder im Grundschulalter“ von Christin Baumbach 
Die Autorin verbindet Hintergrundwissen mit sofort anwendbaren Praxisideen. Sie erklärt, wie Konzentration entsteht, welche Rolle Wahrnehmung und Selbststeuerung spielen und wie Eltern ihr Kind dabei stärken können. Die strukturierten Übungsreihen bauen Schritt für Schritt aufeinander auf. Das Buch eignet sich besonders für Eltern, die besser verstehen wollen, wie Konzentration funktioniert. 

„Konzentrationstraining für Kinder – schnell und einfach“ von Serpil Kaya 
Dieses Buch richtet sich besonders an Kinder der 1. und 2. Klasse und setzt auf sofort einsetzbare Übungen. Neben kindgerechten Aufgaben gibt es eine Handreichung für Eltern, die erklärt, wie man das Training begleitet und vertieft. Die Inhalte sind so gestaltet, dass sie auch an schwächeren Tagen funktionieren. Die Übungen und Tipps sind überschaubar, motivierend und ohne Überforderung.

„Mein tägliches Konzentrationstraining – Klasse 3/4“ von Birgit Brandenburg 
Mit diesem Arbeitsheft unterstützen Eltern Kinder der 3. und 4. Klasse zu Hause. Mit abwechslungsreichen Arbeitsblättern trainieren sie in nur 5 bis 10 Minuten täglich ihre Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Motorik. Dank klarer Anleitungen und Lösungen können Kinder selbstständig damit arbeiten. Als kurze Übungseinheit am Nachmittag oder als strukturierte Routine in der Lernzeit, so lässt sich Konzentrationstraining leicht in den Alltag integrieren. 

„Konzentrationstraining für Kinder!“ von Sophie Lindenberg & Marc Netzer 
Ein strukturiertes Übungsbuch mit ergänzendem Hörbuch, das Kindern hilft, ihre Aufmerksamkeit aufzubauen. Es betont, wie Lernblockaden durch einfache, spielerische Übungen gelöst werden können. Besonders stark: die Kombination aus Hören und aktiven Übungsphasen, die verschiedene Sinne anspricht. Damit eignet sich das Buch besonders für Kinder, die auditiv lernen. 

Bücher bieten wertvolle Impulse, ersetzen aber keine individuelle Unterstützung. Sie helfen Eltern dabei, spielerisch zu üben, schaffen gemeinsame Zeit und stärken das Vertrauen zwischen Eltern und Kind. Und am schönsten: Viele Übungen lassen sich ohne lange Vorbereitung sich sofort umsetzen.

Konzentration fördern beginnt zu Hause

Konzentrationstraining für Kinder startet nicht sofort mit den Aufgaben, sondern in einer entspannten Umgebung zu Hause. Wenn Eltern versuchen, Trainings mit aller Kraft durchzuziehen, spüren Kinder sofort den Druck. Und genau dieser Druck macht das Konzentrieren fast unmöglich.

Die richtige Haltung der Eltern

Noch wichtiger als jede Methode ist die innere Einstellung. Wer denkt: „Mein Kind ist wertvoll, auch wenn es sich gerade nicht konzentrieren kann“, legt die Basis für erfolgreiches Lernen. Kinder brauchen das Gefühl, dass sie so in Ordnung sind, wie sie sind. Erst dann kann Konzentrationstraining wirken.

Stress macht Kinder unkonzentriert

Mitunter steckt hinter der fehlenden Konzentration des Kindes durchaus auch der Stress, den es von den Eltern übernimmt. Alle Übungen greifen nur dann, wenn sie ohne Druck und in einer entspannten Atmosphäre stattfinden.

Eltern können bei sich selbst anfangen und ehrlich prüfen, wie hoch der eigene Stresspegel ist. Bestimmen Druck, Angst oder Überlastung den Alltag? Dann bitte durchaus auch Hilfe von außen annehmen. Sonst überträgt sich die Anspannung automatisch auf die Kinder und jedes Konzentrationstraining verliert seine Wirkung.

Unter Druck lernt niemand

Wir alle kennen das: Unter Stress bleibt kaum etwas hängen. Kindern geht es genauso. In einer entspannten Umgebung lernen sie leichter, können ihre Konzentration trainieren und Schritt für Schritt verbessern.

Bei cleverly schauen wir mit den Eltern gemeinsam drauf, in welchem Bereich es gerade schwierig ist. Wir stehen beratend zur Seite und unterstützen, damit nicht zu viel Stress auf die Kinder abfällt. Kindern helfen wir, sich besser zu organisieren, üben die Konzentration regelmäßig mit ihnen. So sinkt der gesamte Stress der Familie.

5 einfache Übungen, um Konzentration zu trainieren

Merkaufgaben:
Lies deinem Kind Listen vor (z. B. „Apfel, Ball, Hund“) und bitte es, sie in der richtigen Reihenfolge zu wiederholen – das steigert den Effekt, weil es das Arbeitsgedächtnis stärker fordert. Wenn das gut funktioniert, erhöhe die Länge. Du kannst auch zehn Dinge auf ein Tablett legen (z. B. Löffel, Schlüssel, Auto, Stift, Radiergummi, Ball, Würfel, Haarspange, Münze, Klammer), dein Kind darf sie sich eine Minute lang alles anschauen, dann deckst du das Tablett ab und fragst: „Welche Dinge hast du dir gemerkt und in welcher Reihenfolge lagen sie?“ Das trainiert Gedächtnis, Aufmerksamkeit und genaues Hinschauen.

Aufmerksamkeitsübungen:
Spielt „Ich packe meinen Koffer“. Das erste Kind sagt: „Ich packe meinen Koffer und nehme mit: einen Ball.“ Das nächste fügt hinzu: „… einen Ball und eine Zahnbürste“, dann kommt „… einen Ball, eine Zahnbürste und ein Buch“ und so weiter. Dein Kind muss sich alle Begriffe merken und sie in der richtigen Reihenfolge aufsagen. Oder bitte dein Kind, gezielt nach Dingen im Raum zu suchen: „Finde alle roten Gegenstände!“ Zum Beispiel: der rote Ball, die rote Trinkflasche. Diese Übungen fördern die selektive Aufmerksamkeit, trainieren Gedächtnis und genaues Zuhören. Diese Übungen eignen sich, wenn wenig Zeit ist, zum Beispiel beim Autofahren, beim Spazierengehen oder einfach für Zwischendurch.

Reaktionsspiele:
Spielt „Simon says“ (ein aus dem englischen Sprachraum stammendes Kinderspiel, das auf Deutsch oft als „Simon sagt“ bekannt ist) (z. B. „Simon sagt: Spring auf!“) Nur, wenn der Satz mit „Simon sagt“ beginnt, darf dein Kind die Aktion ausführen. Wenn du nur sagst „Hüpf!“ ohne „Simon sagt“, bleibt es still. Das schult genaues Zuhören und Impulskontrolle. Oder verabredet ein bestimmtes Wort (z. B. „Kuchen“), bei dem dein Kind blitzschnell aufstehen oder klatschen muss, während es bei allen anderen Worten ruhig bleibt. Beispiele für Wörter: „Auto, Banane, Kuchen, Ball“, nur bei „Kuchen“ kommt die Reaktion. So übt dein Kind Reaktionsgeschwindigkeit und lernt, sich bewusst zu steuern.

Logikrätsel:
Überlegt gemeinsam: „Welches Tier passt nicht in die Gruppe? Zum Beispiel: Katze, Hund, Papagei, Stuhl?“ oder „Wie geht diese Reihe weiter: 2, 4, 6, …?“ (Antwort: 8). Ihr könnt auch Muster fortsetzen (Dreieck, Viereck, Fünfeck …) oder Fehlersuchbilder nutzen. Puzzle ab 20–50 Teile oder einfache Sudokus aus Kinderheften eignen sich ebenfalls sehr gut. Diese Aufgaben trainieren logisches Denken, genaues Hinschauen und die Ausdauer, eine Aufgabe bis zum Ende zu lösen.

Flexibilitätsübungen:
Baut kleine Wechsel in den Ablauf ein, z. B.: drei Kniebeugen, dann eine einfache Rechenaufgabe (z. B. „Was ist 2 plus 3?“), dann wieder Hüpfen auf einem Bein. Ihr könnt auch Farben wechseln: „Springe dreimal, wenn ich Rot sage, klatsche bei Blau.“ Beim „Stopp-Tanz“ darf dein Kind frei tanzen, muss aber blitzschnell stillstehen, wenn die Musik stoppt (Musik an: tanzen, Musik aus: einfrieren). Das trainiert Bewegungssteuerung, Reaktionsfähigkeit und hilft Kindern, sich geistig und körperlich flexibel auf neue Aufgaben einzustellen.

Welches Konzentrationstraining passt zu meinem Kind?

Jedes Kind ist einzigartig. Deshalb sollte das Konzentrationstraining genau auf die Bedürfnisse deines Kindes abgestimmt sein.

Konzentration im Vorschulalter (4–6 Jahre)? Am besten spielerisch!

In diesem Alter profitieren Kinder besonders von spielerischen Ansätzen. Konzentrationstrainings sollten Bewegung, kleine Aufgaben und viel Lob einbeziehen. Programme wie das Marburger Konzentrationstraining im Vorschulbereich setzen auf kurze Einheiten, klare Rituale und die spielerische Stärkung von Aufmerksamkeit und Impulskontrolle.

Beispiel: Vor dem Übungsteil eine Runde Tier-Yoga: Katze, Hund und Frosch nachmachen. Danach eine kleine Konzentrationsaufgabe am Tisch.

Den Fokus halten im Grundschulalter (6–10 Jahre)

Kinder im Grundschulalter können bereits gezielter an Aufgaben arbeiten. Hier sind Trainings sinnvoll, die Selbstinstruktion üben, also das bewusste Planen und Bearbeiten von Aufgaben. Trainings wie das Attentioner-Programm oder strukturierte Online-Angebote wie das Mentoring von cleverly helfen, den Fokus zu halten und Ablenkungen besser auszublenden.

Beispiel: 15 Minuten konzentriertes Arbeiten, danach ein Bewegungsspiel zur Auflockerung und eine kurze Reflexion: “Was lief heute besonders gut?“

Konzentrationstraining für Kinder ab 10 Jahren

Ältere Kinder profitieren von Trainings, die sie aktiv einbeziehen und ihnen Strategien für eigenständiges Lernen vermitteln. Hier kann auch digitales Konzentrationstraining eine sinnvolle Ergänzung sein, wenn es individuell begleitet wird. Wichtig: Die Motivation muss gestärkt und der Bezug zum Alltag klar hergestellt werden.

Beispiel: Eine Coaching-Session per Video-Call: Lernstrategien entwickeln, Konzentrationstechniken einüben und Erfolge reflektieren.

Konzentrationstraining für dein Kind: Worauf du achten solltest

  • Individuelle Begleitung: Ein Training sollte sich nach den Stärken und Herausforderungen deines Kindes richten und flexibel angepasst werden.
  • Vertraute Umgebung: Zuhause fühlen sich Kinder sicherer und können entspannter lernen.
  • Online-Formate: Viele Kinder nutzen digitale Angebote intuitiv. Ein gutes Online-Training bietet echte Begegnung, persönliche Begleitung und Raum für individuelles Lernen.
  • Einfache Zugänglichkeit: Kurze Wege oder flexible Online-Lösungen erleichtern euren Alltag und senken Stress.

Konzentrationstraining bei AD(H)S: Was deinem Kind helfen kann

Manche Kinder haben stärkere Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren. Bei Verdacht auf AD(H)S empfiehlt sich eine fundierte Diagnostik bei Spezialist:innen.

Wenn du vermutest oder weißt, dass dein Kind AD(H)S hat, kann ein gezieltes Konzentrationstraining eine wertvolle Unterstützung sein. Eine fachliche Einschätzung hilft dir, besser zu verstehen, was genau dein Kind braucht und warum es sich oft nicht „einfach zusammenreißen“ kann. Es braucht oft die Familie als Ganzes und eine professionelle Begleitung.
Kinder mit AD(H)S erleben Konzentration anders. Sie wollen sich anstrengen und trotzdem gelingt es ihnen oft nicht, ihre Aufmerksamkeit zu steuern. Das liegt an der Art, wie ihr Gehirn Reize verarbeitet. Hier ist es wichtig, mit Verständnis und dem richtigen Rahmen zu unterstützen.

Ein gutes Konzentrationstraining für Kinder mit AD(H)S setzt auf klare Strukturen, kurze Einheiten, viel Bewegung und kleine Erfolgserlebnisse. Es hilft dabei, die Aufmerksamkeit zu stärken und auch das Selbstvertrauen. Denn Kinder spüren dabei: Ich bin okay, so wie ich bin.

Das Training sollte individuell sein und das berücksichtigen, was deinem Kind wirklich guttut. Vielleicht hilft eine Begleitung durch erfahrene Lerncoaches und Mentor:innen, die auf Kinder mit AD(H)S spezialisiert sind.

Trainings können unterstützen – helfen aber nicht allein.

Konzentrationstrainings können Kinder auf ihrem Weg gut begleiten. Aber sie sind nur eine Ergänzung. Wenn der Verdacht auf AD(H)S besteht, sollten Eltern nicht allein auf diese Methoden setzen. Sonst sammelt das Kind möglicherweise mehr Misserfolge und bekommt das Gefühl, mit ihm sei etwas nicht in Ordnung.

Richtig eingesetzt können die Trainings jedoch eine große Hilfe sein. Sie zeigen dem Kind, dass es völlig in Ordnung ist, so wie es ist. Und dass es Wege gibt, besser mit den eigenen Herausforderungen umzugehen.

Wir bei cleverly sind gerne an eurer Seite: empathisch, kindgerecht und mit viel Erfahrung.

Konzentrationstraining zu Hause: Was tun, wenn es schwierig bleibt?

Vielleicht hast du das Gefühl, du kommst allein nicht weiter. Dein Kind tut sich weiterhin schwer, und du möchtest Unterstützung von außen. Das ist völlig okay. Professionelle Konzentrationstrainer oder Lerncoaches können wertvolle Partner sein. Sie bieten kindgerechte, individuelle und spielerische Übungen, die genau auf die Bedürfnisse deines Kindes abgestimmt sind.

Cleverly unterstützt dich genau dabei: Unsere Mentor:innen begleiten dein Kind liebevoll, empathisch und individuell auf seinem Weg zu besserer Konzentration. Gemeinsam entwickeln wir Techniken, die deinem Kind helfen, mit Freude und ohne Druck konzentrierter zu werden.

Unser Tipp: Individuelles Konzentrationstraining einfach online

Eine Schülerin mit Kopfhörer sitzt an ihrem Schreibtisch und winkt in Richtung ihres Laptops, mit freudigem Gesicht. Situationsbild eines Kindes im Online-Konzentrationstraining.

Bei cleverly begleiten erfahrene Pädagog:innen dein Kind im 1:1-Online-Training. Wir nennen das Mentoring. Jede Einheit stimmen unsere pädagogisch ausgebildeten Mentor:innen individuell auf die Stärken, Interessen und Bedürfnisse deines Kindes ab. Und das Ganze läuft dann ganz entspannt von zu Hause aus.

Lernt uns in einer kostenlosen Probesession unverbindlich kennen. Gemeinsam finden wir heraus, wie dein Kind Konzentration, Motivation und Lernfreude Schritt für Schritt stärken kann.

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Fazit: Konzentrationstraining für Kinder sollte individuell sein

Es gibt viele gute Angebote, um die Konzentration von Kindern zu stärken. Entscheidend ist, dass dein Kind sich wohlfühlt, verstanden wird und kleine Erfolgserlebnisse sammeln kann. Ob bewährtes Gruppentraining, flexible App oder individuelle Begleitung: Das richtige Konzentrationstraining richtet sich nach deinem Kind – nicht umgekehrt.

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